Impfungen Thailand Phra Nakhon Si Ayutthaya

Impfungen für Thailand

Für die Einreise vorgeschriebene Impfungen

Fliegen Sie direkt von Europa nach Thailand, dann benötigen Sie keine Impfbescheinigungen. Wenn Sie sich jedoch während der letzten 6 Tage vor der Einreise nach Thailand in einem Gelbfieber-Endemiegebiet* aufgehalten haben, so müssen Sie bei der Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung vorweisen. Diese ist auch dann erforderlich, wenn Sie über ein Transitland, das sich in einem Gelbfieber-Endemiegebiet befindet einreisen. Thailand selbst ist gelbfieberfrei. Andere Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Empfohlene Impfungen in Abhängigkeit von den Reisebedingungen

Für eine Reise nach Thailand, während der Sie sich ausschließlich in gehobenen Hotels und Restaurants europäischen Standards innerhalb von Großstädten und Touristenzentren aufhalten ist, neben den im österreichischen Impfplan** empfohlenen Standardimpfungen, nur eine Hepatitis A Impfung notwendig.

Wenn Sie eine Pauschalreise mit Hotels und Restaurants mittleren Standards antreten und Ausflüge ins Landesinnere planen, dann sollten Sie sich unbedingt noch zusätzlich zur Hepatits A Impfung, gegen Hepatits B und Cholera impfen lassen. Die Hepatits B Impfung empfiehlt sich besonders auch bei bei längeren Aufenthalten und engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung. Die Impfung gegen Cholera ist eine Schluckimpfung und schützt zum Teil auch gegen Reisedurchfall.

Individualreisende, Rucksacktouristen und Langzeitreisende, die sich in einfachen Unterkünften aufhalten werden und auch abseits der großen Touristenzentren ins Landesinnere reisen wollen, sollten sich zusätzlich zu den bereits empfohlenen Impfungen noch mit Impfungen gegen Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis, Denguefieber und Meningitis (5 Serotypen) schützen. Diese Impfungen sich auch sehr ratsam bei Aufenthalten die mit Tätigkeiten im Gesundheits- oder Sozialwesen verbunden sind.

Infektionskrankheiten in Thailand für die es derzeit noch keine Impfungen gibt

Mit Ausnahme der Billharziose und HIV/AIDS werden diese Infektionskrankheiten von Mücken übertragen. Achten Sie deshalb auf konsequenten Moskitoschutz.  Um gegen eine Malaria Erkrankung vorzubeugen empfiehlt sich unter bestimmten Umständen eine medikamentöse Prophylaxe in Tablettenform zum Einnehmen. Das Risiko an der Wurmerkrankung Billharziose zu erkranken können Sie durch Vermeidung von Kontakt mit Binnengewässern reduzieren. Die Verwendung von Kondomen schützt vor der Ansteckung mit HIV.

 

Abhängig von den Reisebedingungen, Ihrem Gesundheitszustand, Ihrem Alter und eventuellen Vorerkrankungen sowie dem aktuellen Infektionsrisiko benötigen Sie möglicherweise noch weitere Impfungen. Lassen Sie sich deshalb am besten 2 Monate vor Ihrer Reise nach Thailand, spätestens jedoch 4 Wochen vor der Abreise, von einem erfahrenen Tropenmediziner beraten.

Bei uns erhalten Sie

  • Eine umfassende reisemedizinische Beratung.
  • Alle für Ihre Reise notwendigen Impfungen.
  • Informationsblätter – speziell für Ihre Reise.

 

* Angola – Äquatorialguinea – Argentinien – Äthiopien – Benin – Bolivien – Brasilien – Burkina Faso – Burundi – Ecuador – Elfenbeinküste – Französisch Guayana – Gabun – Gambia – Ghana – Guinea – Guinea-Bissau – Guyana – Kamerun – Kenia – Kolumbien – Kongo, Rep. – Kongo, Dem. Rep. – Liberia – Mali – Mauretanien – Niger – Nigeria – Panama – Paraguay – Peru – Ruanda – Senegal – Sierra Leone – Sudan – Suriname – Togo – Trinidad & Tobago – Tschad – Uganda – Venezuela – Zentralafrikanische Republik

** Österreichischer Impfplan 2018 (https://www.bmgf.gv.at/home/Impfplan)

Zikavirus auf dem Vormarsch

Seit 2015 breitet sich das Zikavirus, das bisher vor allem im pazifischen Raum, wie etwa Französisch Polynesien, beobachtet wurde, besonders stark in Mittel- und Südamerika aus. Das vor allem durch Mücken aber auch sexuell übertragene Virus verläuft in etwa 80% der Fälle unbemerkt. Symptome können Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bindehautentzündung und manchmal Fieber sein. Meist sind sie mild ausgeprägt. Eher selten kommt es zu schwerwiegenderen Komplikationen wie dem Guillain-Barré-Syndrom, einer neurologische Erkrankung, die mit (vorübergehenden) Lähmungserscheinungen einhergeht. Da das Zikasvirus bei Kindern im Mutterleib schwere Hirnfehlbildungen verursachen kann, die geistige Behinderung und andere schwerwiegende neurologische Störungen zur Folge habe können, wird Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch ausdrücklich vom Besuch von Ländern, die von einer Zikavirusepidemie betroffen sind, v.a. Brasilien und Französisch-Polynesien, abgeraten. Um sexuelle Übertragungen zu verhindern, empfiehlt die WHO generell allen Reisenden, die aus einem Zikavirus-Ausbruchsgebiet zurückkehren, für die Dauer von mindestens sechs Monaten „Safer Sex“ zu praktizieren (v.a. Kondome). Während und nach der Reise empfiehlt es sich auf sicheren Empfängnisschutz zu achten sowie zusätzlich Kondome zu verwenden. Da es derzeit noch keinen Impfstoff gegen das Zikavirus gibt, sollten Reisende in die betroffenen Gebiete lange helle Kleidung tragen, auf Insektengitter an Fenstern achten, unter Moskitonetzen schlafen sowie Insektenschutzmittel anwenden. Das Übertragungsrisiko kann sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

Vom Zikavirus betroffene Gebiete sind: Barbados, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Französisch-Guyana, Guatemala, Guadeloupe, Guyana, Haiti, Honduras, Martinique, Mexiko, Panama, Paraguay, Puerto Rico, Belize, Saint Lucia, Saint Martin, Surinam, Venezuela wie auch die Südseeregion (Fidschi, Tonga) (Quelle: www.rki.de)

Eine detaillierte Risikoanalyse bzw. Abklärung einer möglichen Zikavirusinfektion bei Paaren mit Kinderwunsch erhalten Sie bei uns.