
Tropisches Afrika
Tropisches Afrika – Kenia, Tansania, Sansibar, Uganda, Äthiopien, Madagaskar, Mauritius uvm.
Tansania, Kenia, Elfenbeinküste, Uganda, Angola, Malawi, Madagaskar, und die Inselstaaten im indischen Ozean Mauritius und Reunion zählen zur Region „tropisches Afrika“. Wenn Sie eine Reise in das tropische Afrika planen, informieren Sie sich rechtzeitig über Krankheiten und die notwendigen Impfungen.
Geographische Lage tropisches Afrika
Afrika verzaubert. Geographisch werden die Tropen durch den Wendekreis des Krebses im Norden und den des Steinbocks im Süden begrenzt. Die Wendekreise liegen jeweils 2.609 km nördlich und südlich des Äquators. Damit liegen zahlreiche Länder Afrikas in der Tropenzone.
Beim Stichwort “tropisches Afrika” denken viele an die berühmten Berggorillas der zentralafrikanischen Regenwälder – im Kongo-Becken liegt die zweitgrößte Regenwaldregion der Erde.
In Nordosten Tansanias an der Grenze zu Kenia findet sich der Kilimanjaro, mit 5.895 m Seehöhe der höchste Berg Afrikas. In einiger Entfernung liegen Kenias Hauptstadt Nairobi und der berühmte Victoriasee.
Für ein Abenteuer in die afrikanischen Tropen sollten Sie auf jeden Fall gut vorbereitet antreten.
Krankheiten und Impfungen tropisches Afrika
Malaria, Gelbfieber, Chikungunya, Denguefieber und noch viele Krankheiten mehr stellen für Reisende ein hohes Risiko dar – egal, ob Sie als Backpacker unterwegs sind oder in einem 5-Sterne-Hotel Ihren Urlaub verbringen. Informieren Sie sich rechtzeitig über notwendige Reiseimpfungen und die passende Reiseapotheke für eine Reise ins tropische Afrika.
Informationen zu länderspezifisch aktuell relevanten Gesundheitsthemen (z.B. möglichen Epidemien usw.) und zu den jeweiligen Reiseländern finden Sie auf der Webseite des Außenministeriums.
Madagaskar & Seychellen – Pest
Anfang September brach in Madagaskar eine Epidemie aus. Behörden zufolge sind 805 Menschen sind der Hauptstadt Madagaskars erkrankt, 600an der Lungenpest erkrankt. Mindestens 74 Menschen sind verstorben. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten droht eine schnelle Ausbreitung. Das Bakterium Yersinia pestis wird durch Flöhe von Ratten übertragen, aber auch eine Tröpfcheninfektion ist möglich. Madagaskar weist seit Jahren die weltweit meisten Pestfälle aud. 2010 waren es laut der WHO 500 Pesttote. Vor allem die schlechte Hygiene und mangelhafte Gesundheitsversorgung ist für den Pest-Ausbruch auf der Insel verantwortlich. Bei einer frühen Diagnose sind die Heilungschancen sehr hoch, da die Erreger mit Antibiotikum behandelt werden können.
Entwarnung gibt es hingegen auf den Seychellen: Der Verdacht auf Lungenpest bei dem 34-jährigen Mann, der aus Madagaskar auf die Seychellen reiste, bestätigte sich nicht. Die WHO teste zehn Proben von Patienten, bei denen die Erkrankung vermutet wurde. Alle Tests stellen sich als negativ heraus.
Chikungunya auf Mauritius und Reunion
Mauritius gilt als Traumziel für Strandurlauber und Hochzeitsreisende. Doch wer aktuell eine Reise auf die paradiesische Insel im Indischen Ozean plant, sollte sich neben Sonnencreme und Badesachen auch intensiv mit dem Thema Mückenschutz auseinandersetzen. Internationale Gesundheitsbehörden wie das US-amerikanische CDC haben Mitte Mai 2026 eine offizielle Reisewarnung (Level 2) herausgegeben: Auf Mauritius breitet sich das von Mücken übertragene Chikungunya-Virus derzeit rasant aus. Gegen Chikungunya steht eine wirkungsvolle Impfung zur Verfügung.
Impfempfehlungen für Kenia, Tansania, Sansibar, Uganda, Nigeria und andere Länder des tropischen Afrikas
Neben den Basisimpfungen gemäß österr. Impfplan wie Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphterie, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Pertussis (Keuchhusten), Masern/Mumps/Röteln werden je nach Saison, Reiseroute sowie Art und Dauer der Reise folgende Reiseimpfungen empfohlen:
(Diese Angaben sind ohne Gewähr und ersetzen nicht unsere individuelle medizinische Reise- und Impfberatung)
