AKTUELLE NEWS: Dengue in Sri Lanka
In Sri Lanka wird aktuell (Anfang Jänner 2026) ein deutlicher Anstieg von Dengue-Fieber-Erkrankungen gemeldet. Dengue ist eine virale Infektionskrankheit, die durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen wird und in vielen tropischen Regionen verbreitet ist. Besonders während der Regenzeit kommt es regelmäßig zu erhöhten Fallzahlen.

gut zu wissen
Eine Dengue-Infektion schützt nicht dauerhaft vor einer erneuten Erkrankung. Es gibt vier verschiedene Dengue-Virustypen. Wer bereits einmal an Dengue erkrankt war, ist nur gegen diesen einen Typ immun. Bei einer erneuten Infektion mit einem anderen Virustyp kann das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sogar erhöht sein.
Typische Symptome einer Dengue-Infektion sind plötzliches hohes Fieber, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, Schmerzen hinter den Augen sowie starke Müdigkeit. Die meisten Erkrankungen verlaufen unkompliziert, in seltenen Fällen kann Dengue jedoch schwer verlaufen und zu Blutungsneigung oder Kreislaufproblemen führen, die eine rasche medizinische Versorgung erforderlich machen.
Eine spezifische antivirale Therapie gegen Dengue steht derzeit nicht zur Verfügung; die Behandlung erfolgt symptomatisch. Für Reisende ist daher die Prävention besonders wichtig.
Da aktuell keine allgemein empfohlene Dengue-Impfpflicht für Reisende besteht, ist ein konsequenter Mückenschutz entscheidend. Für viele Reisende ist eine Impfung jedoch ratsam und wirksam. Zusätzlich dazu schützen die Verwendung wirksamer Repellents, sowie lange helle Kleidung – auch tagsüber – da die übertragenden Mücken vor allem am Tag aktiv sind.
Vor Reisen nach Sri Lanka wird eine tropenmedizinische Beratung empfohlen, um das individuelle Risiko realistisch einzuschätzen und gezielte Schutzmaßnahmen zu besprechen.

